Pia Herrmann zu Gast bei tuchinform
09.2012
Kleid, Kostüm - fürs Theater (2)!
08.2012
Anne-Martine Perriard
04.2012
Kleid, Kostüm - fürs Theater!
02.2012
Heiner Wiedemann
09.2011
la plume a fait le printemps
08.2011
Liberté dorée
05.2011
Kiki likes fruits
01.2011
Projekt Dream Team
09.2010
Projekt Rock und Roll
05.2010
Faser um Faser
10.2008
Farbspritzer um Farbspritzer
08.2008
Pixel um Pixel
06.2008
Masche um Masche
02.2008
Collection de collants - surprise
10.2007
Collection du quotidien et d'un rêve
08.2007
Collection d'une rencontre: Où tu vas comme ça?
06.2007
Collection curieuse
01.2007
T-raumvögel
11.2006
Inside out
08.2006
Probiers mal mit Gemütlichkeit
06.2006
Les rêves de Geneviève
01.2006
37°
11.2005
Gefrorenes Kleid
09.2005
Alpentuch
08.2005
be-trachten
06.2005
Lichten
11.2004
tape it
08.2004
Sonnenschutz "Südpol"
06.2004
100 % Wasserfest
04.2004
26. August bis 18. September 2004
Eine Idee, ein Flügelschlag – ihm folgen weitere
In ihrer textilen Arbeit stellt Claudia Caviezel keine perfekten Artikel her, sondern fabuliert mit Formen und Materialien. Auf Kleidern und Accessoires oder im Raum bringt sie gezielt Stoff-Klebebänder an und schafft so eine poetische Ornamentik.
Die Designerin will keine Mode machen; ihre Werke sind vielmehr Objekte, die mit Material, Licht und Farbe spielen: Ein Fenster, das sie mit Malerabdeckband beklebt, ruft je nach Lichtsituation und Sonneneinstrahlung verschiedene Schattenwirkungen hervor und erinnert an alte islamische Ornamente. Ein Raumteiler wird durch geflechtartige Beklebungen zu lichten Fläche. Die Kleidungsstücke und Accessoires sind weniger für den täglichen Gebrauch gedacht, vielmehr nehmen sie den menschlichen Körper als Anlass und formulieren ihn zum Kunstwerk um.
Claudia Caviezel ist Ideenliferantin, Erfinderin und Sammlerin. Gern stöbert sie in Brockenhäusern und auf Flohmärkten, verknüpft Alltägliches und setzt es in einen neuen Zusammenhang. Übers Machen stösst sie auf neue Fragestellungen, reagiert, assoziiert und lässt sich überraschen. Sie untersucht und bearbeitet Techniken und kommt so zu einer völlig eigenständigen Formensprache. Jedes Werk ist Inspiration zu weiteren Experimenten und Entwicklungen.