geboren 1958
lebt und arbeitet in Mülligen
1978 bis 1986
Lehrpatent Textiles Werken / Schuldienst
1987 bis 2003
Handelsdiplom / berufliches Engagement im Detailhandel
2003 bis heute
Lehrtätigkeit im Detailhandel
2003 bis2004
M-Art Lehrgang Glas 3 Semester
2006 bis 2007
Strickmaschinen-Ausbildung
in Schweden (Sätergläntans kursgård)
2007
"Textile Materialexperimente" HGKZ bei Regula Wyss
2008
Erste Schritte an die Öffentlichkeit
Nomination Prix Jumelles 2008
"L'intelligence de la main" (Kurszentrum Ballenberg)
2009
"Modeinspirationen aus fremden Kulturen" ZHdK bei Regula Wyss
Am Anfang des Prozesses stand keine konkrete Absicht
im Vordergrund. Das Zusammenspiel von Material, Stricktechnik und Maschine,
meine Intuition und die gemachten Erfahrungen haben sich irgendwann zusammengefügt!
Das Unvermeidliche akzeptieren und nicht dagegen
ankämpfen – dies war ein wichtiger Schritt. Heute sind die Eigenheiten des Materials
nun nicht mehr Schwierigkeiten, sondern Ausgangsbasis für meine Arbeit und
deren Weiterentwicklung.
Mein Halsschmuck, meine Schals laden zum spielerischen
Umgang ein. Über den Kopf und um den Hals. Als Kopfputz oder als Schal. Locker
drapiert oder fester gerollt. Wie es gerade gefällt und immer wieder anders!
Ein schlichtes Kleid verwandelt sich in ein aussergewöhnliches.
Je nach Lichteinfall bekommt einfaches, braunes Papiergarn einen leicht
goldenen Schimmer. Welch schöne Überraschung!
Stricken mit Papier? Ja, das ist möglich! Aus dünnen
Papierfäden entstehen eigenwillige Textilien mit ganz speziellen Eigenschaften.
Die Gestricke haben einen unvergleichlichen Griff, sie zu berühren ist ein
sinnliches Erlebnis.
Meine Produkte entstehen als Unikate oder in
Kleinserien aus Papiergarn, teilweise in Kombination mit einem weiteren
Material. Ich beschränke mich auf die einfachste Stricktechnik. Dennoch ergeben
sich vielfältige Strukturen: Transparente Objekte mit dem Spiel von Licht und
Schatten, eher steife und drahtig wirkende oder aber weich fallende und
anschmiegsame Textilien.