
geboren
1968
lebt
und arbeitet in Zürich
www.sabinahinnen.ch
1999
Diplom
Ergotherapeutin, Schule für Ergotherapie Zürich
Seit
1999 Ergotherapeutin in einer psychiatrischen Klinik in einem Teilzeitpensum
2004
– 2006
Berufsbegleitender
gestalterischer Vorkurs an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich
(HGKZ)
2008
Diplom
als Textildesignerin SfG Schule für Gestaltung Basel
2009
Gründung
des eigenen Labels „Sabina Hinnen Textildesign“
Einmal
pro Jahr entsteht eine neue Winterschal-Kollektion
2009
und 2010
Ausstellerin
bei in&out, Schönenwerd
Ausstellerin
bei Blickfang, Zürich
2011
Ausstellerin
bei in&out Schönenwerd
Ich bin auf der Suche nach Überraschungen. Woran bleiben meine Augen hängen, was empfinden sie als ungewohnt und spannend? Die Farben spielen in meinen Arbeiten eine grosse Rolle, oft arbeite ich vielfarbig und kleinmusterig, die simultanen Farbwirkungen beschäftigen mich stark in den Entwurfsprozessen. Daran begeistert mich das Spiel mit den optischen Mischungen, die aus der Nähe betrachtet als feine Musterungen wahrgenommen werden. Ich habe eine Affinität zu den 50er und 60er Jahren und zur folkloristischen Ästhetik mit ihren kräftigen Farben und der Klarheit ihrer Aussage.
Im Moment entsteht die neue Karoschal-Kollektion für die Herbst-/Wintersaison 2010/11. Die Karoschals sind aus buntgewobenen Karogeweben mit feinen, vielfarbigen Musterungen gefertigt. Die Gewebe überraschen mit einer kontrastreichen, opulenten Farbigkeit mit folkloristischem Einschlag. Die Kollektionen bestehen aus verschiedenen Dessins und unterschiedlichen Formaten (Schals und Tücher) und können sowohl Frauen wie auch Männer ansprechen.
Die Schals bestehen zu 50% aus mercerisierter Baumwolle (Kette) und zu 50% aus Merinowolle im Schuss. Aufgrund der verwendeten hochwertigen Materialien hat der Karoschal wärmende Eigenschaften und einen hohen Tragkomfort. Der Stoff ist kompakt und hat einen weichen, glatten Griff.
Die von mir am Handwebstuhl entworfenen Gewebe werden von einer Schweizer Buntweberei ausgewoben. Die Veredelung der Gewebe und die Konfektion der Schals führe ich in Handarbeit durch. Vom Gewebeentwurf bis zur Konfektion vollzieht sich der Herstellungsprozess in der Schweiz. Eine lokale Produktion und eine grösstmögliche Rückverfolgbarkeit des Herstellungsprozesses sind mir wichtig.